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FAM-online

Ungefähr 3000 Akademikerinnen und Akademiker verloren mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ im April 1933 ihre Stellen an deutschen Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dieser Aderlass wurde in der Forschung auch die „geistige Enthauptung Deutschlands“ genannt. Ungefähr zwei Drittel der Entlassenen verliessen in der Folge Deutschland und versuchten, ihre Forschung und Karrieren im Exil weiterzuführen. Auf FAM-online wird die Geschichte der akademischen Zwangsmigranten in den Jahren 1933 bis 1950 zusammengetragen.

Wer waren die Geflüchteten, woher kamen sie und wohin gingen sie? Unter welchen Umständen konnten Karrieren im Ausland weitergführt werden? An welchen Universitäten und Forschungsinsititionen fanden sie eine Anstellung. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für Universitäten, geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einzustellen? Wer half den Flüchtenden? Welche Netzwerke kamen zu tragen und welche Organisationen waren involviert?

FAM-online ist eng verknüpft mit dem an der Universität Bern durchgeführten Forschungsprojekt "Wissenschaft transnational. Die Schweiz und die akademischen Zwangsmigranten 1933 bis 1950.“ Hier werden erste Forschungsresultate und bald auch erste Daten publiziert.

Mathematische Gruppe an der ETH um Paul Bernays, ca. 1940. Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv, Portr_11253
Mathematische Gruppe an der ETH um Paul Bernays, ca. 1940. Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv, Portr_11253

Raissa Bloch (1899-1943)

Stefanie Mahrer

Stefanie Mahrer

How Can I Find You Again (Kak mne ververnut’sia k vam)

How can I find you again, holy names,
And you, letters, dark as ruined temples?
O, how my blood cleaves to you, helpless; (...)
Let me stay with you, (...)
The square-root letters of Your testament,
Knowing that the unquenchable light is spreadingAnd pouring the warmth of millennia into the dusk.

September 1934

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Women's History Month Serie

Stefanie Mahrer

Anlässlich des Women's History Month, der im März begangen wird, hat haben wir auf der Facebookseite des Projektes Kurzportraits von Wissenschaftlerinnen publiziert, die in den 1930er Jahren versucht haben, in die Schweiz zu fliehen. Die Frauen und ihr Werk gingen nach ihrem Tod grösstenteils vergessen. Um ihnen zu gedenken sowie an den grossen Beitrag von Frauen in der Wissenschaft zu erinnern, haben wir diese Kurzserie zusammengestellt. Alle Beiträge können hier auf dem Blog nachgelesen werden (nur in Englisch).

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