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Team

PD Dr. Stefanie Mahrer

Projektleitung

Dr. Stefanie Mahrer ist SNF-PRIMA Beitragsempfängerin und leitet seit Oktober 2018 am Historischen Seminar der Universität Bern das Projekt „Wissenschaft transnational. Die Schweiz und die akademischen Zwangsmigranten 1933 bis 1950“.

Sie studierte an der Universität Basel Jüdische Studien und Allgemeine Geschichte bevor sie an der University of Sussex (UK) ihren Masterabschlus in Jüdischer Kultur- und Geistesgeschichte erwarb. Promoviert wurde sie 2011 an der Universität Basel mit einer Arbeit zur Geschichte der jüdischen Uhrmacher in der Schweiz im 19. Jahrhundert. Die Dissertation wurde 2012 mit dem Fakultätspreis der Universität Basel ausgezeichnet und erschien im selben Jahr im Böhlau Verlag. 2018 wurde sie in französischer Übersetzung im Alphil Verlag publiziert. Von 2011 bis 2013 war Stefanie Mahrer Assistentin für jüdische Geschichte an der Universität Basel und von 2013 bis 2016 post-doctoral Fellow an der Hebräischen Universität Jerusalem. Als Stipendiatin der Rothschild Europe Hanadiv Foundation und als Trägerin eines Exzellenzstipendiums des Forschungsfonds der Universität Basel schloss arbeitete von 2016 bis 2018 am Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel, wo sie ihre Habiliationsschrift mit dem Titel „Salman Schocken. Topographien eines Lebens“ abschloss und Frühjahr 2018 an der Universität einreichte.

Dr. Mahrer ist Trägerin zahlreicher Stipendien und Fellowships, darunter Shoresh Charitable Funds, London, des Pierre-Yves und Marly Haas-Fonds, Basel, der Rothschild-Foundation, Europe, des Schweizerischen Nationalfonds und der Dialogik-Stiftung, der Adolf und Mary-Mil Stiftung, der Ruth und Paul Wallach Stiftung, der Braginsky Stiftung, des Leo Baeck Institute New York, des Literaturarchivs Marbach und von Daat Hamakom, Israel.

Stefanie Mahrer publiziert und lehrt zu folgenden Themen: Jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Historische Dimensionen des Nahostkonflikts; Geschichte und Kultur der Juden in der Schweiz, in Deutschland und im britischen Mandatsgebiet Palästina/Israel; Antisemitismus; Holocaust; Widerstand; Historische Migrationsforschung; Biographieforschung; Kulturgeschichte der Dinge; Religionsgeschichte; Geschichte und Funktion von Verschwörungstheorien; Geschichte des Buches; Geschichte und Literatur; Kultur- und Wissenstransfer; Transnationale Netzwerke; Diskursanalyse.

Für den ausführlichen Lebenslauf, die Publikationliste und das Verzeichnis der Vorträge bitte den Links folgen


Sinja Clavadetscher, M.A.

Doktorandin

Sinja Clavadetscher ist Doktorandin im Projekt «Wissenschaft transnational. Die Schweiz und die akademischen Zwangsmigranten 1933 bis 1950». In ihrem Teilprojekt befasst sie sich mit der akademischen Flüchtlingshilfe und den internationalen Organisationen.
Nach dem Bachelorstudium in Geschichte und Erziehungswissenschaft an der Universität Bern schloss sie 2019 ihr Studium mit dem Master in Europäischer Geschichte (Schwerpunkt Schweizer Geschichte) an der Universität Basel ab. In der Masterarbeit untersuchte Sinja Clavadetscher die Wahrnehmung des Nahostkonfliktes zwischen 1948 und 1973 in der jüdischen Gemeinschaft der Schweiz.
Sie interessiert sich schwerpunktmässig für Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdische Geschichte, Wissenschaftsgeschichte, die Geschichte der modernen Schweiz sowie die historische Netzwerkforschung.

Stefanie Salvisberg, M.A.

Doktorandin

Stefanie Salvisberg verfasst im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts „Wissenschaft transnational. Die Schweiz und die akademische Zwangsmigration 1933 bis 1959“ ihre Dissertation zum Thema „Rekrutierung und Ausgrenzung: Schweizer Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Nützlichkeitsdenken und Überfremdungsdiskurs“.
Sie studierte Geschichte (Schwerpunkte: Neueste Geschichte/Neueste Schweizer Geschichte) und deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bern. Ihren Masterabschluss erwarb sie 2017 mit einer Abschlussarbeit zu schweizerischen Reiseberichten aus dem nationalsozialistischen Deutschland („Reisen ins ‚Dritte Reich’. Schweizerische Reiseberichte 1933 bis 1949“). Bis September 2019 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv für Zeitgeschichte in Zürich.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Universitätsgeschichte der Schweiz, historische Exilforschung und Migrationsgeschichte.

Aleksandra Petrović

Hilfsassistentin

Aleksandra Petrović studiert Osteuropäische Studien und Geschichte auf Masterstufe an der Universität Bern.